Olympische Spiee 2012
Botschafter rühren Werbetrommel für Leipzig

Die Olympia-Begeisterung der Leipziger und Rostocker muss hinaus in alle Welt - nun sollen die deutschen Botschafter in ihren Gastländern für Deutschland und das Sportereignis 2012 die Werbetrommel rühren. Der Leipziger Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee und Arno Böker von der Ostsee warben am Mittwochabend in Berlin bei einem festlichen Empfang der deutschen Bewerberstädte bei den Politikern für die Spiele 2012 in der Sachsen-Metropole und im Ostsee-Segelrevier

HB BERLIN. Die Generalkonsulin in Karachi, Verena Gräfin von Roedern, sprach für viele ihrer Kollegen: "Die außerordentliche Begeisterung der Bevölkerung in den Regionen war gut spürbar." Der frühere Außenminister Hans-Dietrich Genscher landete bei den Exzellenzen einen Volltreffer. Er sagte im Roten Rathaus, Weisungen könne er jetzt nicht mehr erteilen, aber er lege den Gästen aus aller Welt "Leipzig und Rostock gern ans Herz".

Für die deutschen Bewerber seien die Chancen gerade gegen Metropolen wie New York oder Paris gut. Besonders in Leipzig seien Sport und Kultur zu Hause. Leipzig sei in der Welt auch ein "Symbol für die friedliche deutsche Revolution". Dies sei im internationalen Wettbewerb um den Zuschlag im Jahr 2005 nicht gering zu schätzen.

Die positiven Reaktionen der versammelten deutschen Botschafter waren einhellig. Der Botschafter in Kopenhagen, Johannes Dohmes, sagte der dpa, die Politik ließe sich "gerne für Leipzig und Rostock einspannen". Leipzigs Bewerbung um die Spiele einschließlich der Unterstützung für Rostocks Segelrevier gewinne in der täglichen Arbeit im Ausland jetzt deutlich Priorität.

Der deutsche Botschafter in Brüssel, Peter von Butler, zeigte sich besonders beeindruckt "von dem vielfach spürbaren Enthusiasmus" der Bevölkerung. Der Botschafter im Jemen, Frank Mann, meinte zwar, Deutschland werde in "seinem" Land sportlich in erster Linie als Fußball-Nation wahrgenommen. Mit den bei der Berliner Tagung erhaltenen Informationen könne zu Gunsten von Leipzig und Rostock allerdings rasch ein vielseitigeres Bild von Deutschland als Sport- Nation erzeugt werden.

Auch der Berliner Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) sagte seinen Amtskollegen die Unterstützung der Bundeshauptstadt zu. Er sprach von einer "sympathischen Bewerbung". Mehr als 350 Gäste konnten sich davon bis Mitternacht im Roten Rathaus überzeugen lassen. Leipzig bot neben den fachlichen Informationen zur Konzeption der Spiele im 10-km-Umkreis ein hochkarätiges Festprogramm.

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