Omeprazole startet auf dem US-Markt
Frei Fahrt für Schwarz Pharma in den USA

Der Monheimer Arzneimittelhersteller Schwarz Pharma hat über seine nordamerikanische Tochter Kudco mit der Vermarktung seines Magenmittels Omeprazol in den Vereinigten Staaten begonnen.

Reuters MONHEIM. Schwarz Pharma erwarte dadurch eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung im laufenden Jahr, teilte das Unternehmen am Montag in Monheim mit. "Der Erfolg von Kudco's Omeprazole-Generikum steigert Umsatz und Ergebnis in 2002 deutlich höher als erwartet", kommentierte Schwarz-Pharma-Chef Patrick Schwarz-Schütte. Das Unternehmen hatte im Oktober einen wichtigen Patentstreit um das Magenmittel Prilosec mit dem Wirkstoff Omeprazol gegen die britisch-schwedische Astra-Zeneca gewonnen. Das Urteil hatte der Schwarz-Pharma-Tochter Kudco den Weg freigemacht, ein eigenes Nachahmermedikament in den USA zu vermarkten.

Der US-Marktstart des Mittels schließe auch bereits vorhandene Vorräte mit ein, teilte Schwarz Pharma weiter mit. Daher werde der zusätzliche Umsatz in diesem Jahr sich auf etwa 150 Millionen US-Dollar belaufen. Kudco habe die Produktionskapazitäten, um etwa die Hälfte des derzeitigen Marktes für das Magen-Präparat abzudecken. Früheren Angaben zu Folge betrage die Produktionskapazität etwa 360 bis 375 Millionen Kapseln für die ersten zwölf Monate nach dem Marktstart. Mit seinem Omeprazol-Generikum will Schwarz Pharma vor allem AstraZeneca Marktanteile abjagen.

Schwarz Pharma präzisierte ferner seine Geschäftsprognosen für das laufende Jahr, die das Unternehmen Anfang November angehoben hatte. Danach soll der Konzernumsatz in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr um zwanzig Prozent auf insgesamt etwa 920 Millionen Euro ansteigen. Der Jahresüberschuss werde bereinigt um Sondereffekte voraussichtlich um über 150 Prozent klettern, hieß es. Der bereinigte Jahresüberschusses 2001 hatte den Angaben zufolge 16,1 Millionen Euro betragen.

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