Online-Broker
Kommentar: Geplatzte Träume

po/HB Den Online-Brokern weht ein scharfer Wind entgegen. Ein schwieriges Marktumfeld mit fallenden Börsenkursen und zögernden Anlegern, gepaart mit einem enorm verschärften Wettbewerb, hat die Euphorie der beiden vergangenen Jahre verfliegen lassen. Die Folge: Immer mehr Anbieter streichen die Segel. Der jüngste Fall ist die Credit Suisse First Boston, die ihre erst Anfang November 2000 in Betrieb gegangene aktive paneuropäische Online-Brokerage-Plattform schließen wird.

Andere namhafte Beispiele sind die Schweizer Privatbank Vontobel, die ihre Internetbank Y-O-U einstellen musste und dabei 250 Millionen Euro verlor, der gescheiterte Zusammenschluss von First Uno und First E, der französische Online-Broker Fimatex, der das deutsche Massengeschäft aufgeben wird, oder die Insolvenz des deutschen Online-Brokers Systracom. Wer die Durststrecke überstehen und aktiv die Konsolidierung der europäischen Online-Broker-Szene begleiten will, muss einen langen Atem haben. Und hier haben Häuser mit finanzkräftigen Müttern im Rücken ganz klare Vorteile.

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