Online-Händler verlangt Gebühren
Amazon.de wird jetzt zum Flohmarkt

Deutschlands größter Online-Buchhändler Amazon.de steigt in das Geschäft mit gebrauchten Waren ein.

afp MÜNCHEN. Kunden könnten ab sofort auf den Amazon-Seiten aus ihrem Privatbesitz alle Produkte zum Weiterverkauf anbieten, die auch im regulären Katalog des Internet-Anbieters sind. Wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte, soll dabei anders als etwa beim Internet-Auktionshaus Ebay ein fester Preis für die angebotenen Bücher, DVDs, Videos oder CDs vom Verkäufer genannt werden. Die Artikel sollen bei Amazon direkt unter den entsprechenden Neuprodukten aufgelistet werden.

Will jemand beispielsweise eine gebrauchte CD erwerben, zahlt er den Angaben zufolge wie bisher per Kreditkarte oder Bankeinzug an Amazon. Nachdem das Geld eingeangen ist, erhält der Anbieter eine Nachricht, wohin er das Produkt schicken soll. Das Porto muss zunächst der Verkäufer zahlen, bekommt aber später von Amazon eine produktabhängige Pauschale erstattet. Diese entspreche "einem üblichen Porto", versicherte Amazon. Von dem Verkaufspreis behält das Unternehmen 15 Prozent ein; zusätzlich verlangt es eine gleichbleibende Gebühr von 99 Cent. Den Rest erhält der Verkäufer.

Das Angebot können sowohl private wie auch gewerbliche Anbieter nutzen. Das Unternehmen prüft dann neben der Adresse auch die Kreditwürdigkeit, ähnlich wie bei einer Lieferantenprüfung. "Schließlich vertrauen unsere Kunden darauf, dass sie ihre gebrauchten Waren genau so zuverlässig erhalten wie alle anderen Produkte bei Amazon."

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