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Online-Roulette für rechtswidrig erklärt

Das Online-Roulette sei rechtswidrig und nicht mit dem Spielbanken-Gesetz vereinbar, befand das Hamburgische Verfasssungsgericht am Dienstag. Online- Spieler seien naturgemäß nicht in Spielbanken und könnten so auch nicht von dem Personal vor einem ruinösen Spiel bewahrt werden.

HB HAMBURG. Gegen das Glücksspiel per Internet hatten Bürgerschaftsabgeordnete von SPD und GAL geklagt. Das Online-Roulette müsse nun umgehend gestoppt werden, forderte die SPD-Politikerin Petra Brinkmann.

Gegenstand des Verfahrens war die Änderung der Spielordnung vom 28. Mai 2002. Der Senat hatte damals Online-Roulette in den Kreis der zugelassenen Spiele aufgenommen und es im Saal der Spielbank Hamburg angesiedelt. Hier stehen die Gerätschaften für das Ausführen des Spieles. "Eine Auslegung des Spielbankgesetzes ergibt, dass es die Durchführung des gesamten Spiels in den Räumlichkeiten der Spielbank, also auch die Präsenz der Spieler in der Spielbank voraussetzt", begründete der Präsident des Verfassungsgerichtes, Wilhelm Rapp.

Nur bei einer Anwesenheit des Spielers "kann das Personal der Spielbank, insbesondere der Croupier Anzeichen für ruinöses Spiel entdecken und entsprechende Maßnahmen ergreifen", sagte Rapp.

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