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Online-Sexanbieter bringt Yahoo in Verlegenheit

Wegen einer Porno-Seite im Internet fürchtet das US-Onlineportal Yahoo um sein bislang sauberes Image.

ddp SUNNYVALE. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, benutzt die Domain Sex.com einen Trick, um zusätzliche Kunden auf ihre Seiten zu lenken. Wer nämlich "yahoo.sex.com" in die Adresszeile seines Browsers tippe, lande statt beim Portal bei den freizügigen Angeboten von Sex.com.

Möglich werde dies durch eine Technik namens "Wildcard Domain Name Service", die eigentlich dafür erdacht wurde, den Nutzer auch dann noch an die richtige Adresse zu schicken, wenn er sich bei der Eingabe des Seitennamens vertippt hat. Sex.com Grant Media LLC-Betreiber habe unlängst ein Schreiben von Yahoo-Hausjustitiarin Laura Covington bekommen, in dem sie beklagt, der Link würde bei Kunden den Eindruck erwecken, dieses Angebot habe mit Yahoo irgendetwas zu tun. Das sei ein Verstoß gegen die geltenden Copyright-Bestimmungen.

Wie das Blatt weiter berichtet, habe sich Grant Media gewehrt und beim Bundesgericht in San Francisco eine Feststellungsklage eingereicht, die dem Unternehmen bescheinigen soll, dass es sich keiner Markenrechtsverletzung schuldig gemacht habe. Die verwendete Technik sei im Web weit verbreitet und sorge lediglich dafür, dass jeder, der Sex.com eintippe, auch dort hingelange.

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