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OPEC: Die Notenbank der Ölbranche

Das Treffen der OPEC am 17. Januar wird für den zukünftigen Verlauf von Ölwerten ausgesprochen wichtig sein, meint Merrill Lynch. Die Mitglieder der OPEC scheinen sich zunehmend auf eine Quotensenkung von 1 bis 1,5 Millionen Barrell einzuschießen.

Eine Reduzierung der täglichen Förderquoten sollte den belastenden Effekt der schwachen Konjunktur auffangen. Längerfristig werde der Aufwärtstrend in der Ölbranche auf Sicht von mindestens drei Jahren in Takt bleiben. Sollte das globale Wirtschaftswachstum unter das von Merrill Lynch erwartete Niveau von 2,9 Prozent fallen, müsste die OPEC die Quoten erneut senken um eine Spanne von 22 bis 28 Dollar pro Barrell zu gewährleisten.



Unterm Strich seien die Aktien der führenden Ölproduzenten attraktiv. Sobald klar wird, dass die OPEC entschlossen die angepeilte Preisspanne verteidigen wird, sollten die Ertragserwartungen für den Sektor weiter steigen. Das Bewertungsniveau dieser Aktien liegt zudem unter dem historischen Durchschnitt. Die Werte notieren mit einem Abschlag von 50 Prozent zum S&P 500 Index. Historisch betrachtet liegt der Discount normalerweise zwischen 10 und 15 Prozent.

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