Opec-Importe nach Deutschland rückläufig
Ölpreis zieht an

Der Beschluss der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC), die Produktion um eine Million Barrel (159 Liter) täglich zu senken, hat das Öl verteuert.

dpa-afx WIEN/HAMBURG. Ein Barrel OPEC - Öl habe in der Vorwoche im Schnitt 23,52 $ gekostet und damit um 45 Cents mehr als in der dritten Juli-Woche, teilte das OPEC - Sekretariat in Wien am Montag mit. Das sei aber immer noch deutlich weniger als im Juni, als für das Barrel durchschnittlich 26,25 $ gezahlt werden mussten. Die OPEC strebt einen Richtpreis zwischen 22 und 28 $ je Barrel an.

Für die deutsche Ölversorgung schrumpft die Bedeutung der OPEC - Länder weiter. Im ersten Halbjahr lieferten die OPEC-Staaten 11,6 Mill. Tonnen Rohöl nach Deutschland; das sind fast 12 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, teilte der Mineralölwirtschaftsverband (MWV) am Montag in Hamburg mit. Der OPEC - Beitrag zur deutschen Ölversorgung reduzierte sich damit von 26 auf 22 %. Die Marktanteile der OPEC-Länder gehen schon seit vielen Jahren stetig zurück.

Insgesamt erhöhten sich die deutschen Rohöl-Einfuhren um 3,2 % auf 52,3 Mill. Tonnen. Davon stammen mittlerweile 36 % aus den Nordsee-Feldern, so viel wie noch nie. Wichtigstes Lieferland bleibt Russland, das mit 15 Mill. Tonnen allein 29 % des deutschen Rohöl-Bedarfs deckt.

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