OPEC-Öl jüngst erneut teurer
Erhöhung der OPEC-Förderung erwartet

Die Industriestaaten mahnen, der hohe Ölpreis gefährde das Wirtschaftswachstum.

dpa NIKOSA/WIEN. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) wird nach einem Bericht des Fachorgans MEES (Nikosia) am 10. September eine Erhöhung der Ölförderung beschließen, um die Ölpreise zu drücken. Die OPEC werde dem Druck der Europäer, der USA und Japans nachgeben, schreibt der Middle East Economic Survey am Montag.

Die Industriestaaten hatten gemahnt, der hohe Ölpreis treibe die Inflation und gefährde das Wirtschaftswachstum. Die OPEC stehe aber vor dem Problem, auf welche Mitgliedsländer sie die Mehrförderung verteilen solle, schreibt MEES. Einige Staaten produzierten bereits an der Kapazitätsgrenze, so dass eine Erhöhung der Gesamtförderung das Quotensystem des Kartells verändern würde. Die OPEC-Fachminister wollen am 10. September in Wien über Fördermengen und Preise beraten.

In der vergangenen Woche verteuerte sich das OPEC-Öl erneut. Ein Barrel (159 Liter) kostete 29,26 $ nach 28,63 Dollar in der Vorwoche. Das berichtete das Sekretariat des Kartells am Montag in Wien. Zum Wochenschluss stieg der Preis sogar auf 30,44 $ je Fass. 1999 hatte OPEC-Öl im Durchschnitt nur 17,47 $ gekostet. Die OPEC strebt offiziell einen Preis zwischen 22 und 28 $ an.

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