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Opec-Öl wieder etwas preiswerter

Öl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist wieder etwas preiswerter geworden. Ein Barrel (159 Liter) habe in der vergangenen Woche durchschnittlich 30,29 Dollar gegenüber 30,81 Dollar in der Woche davor gekostet, berichtete das Opec - Sekretariat am Montag in Wien. Im Dezember hatten für diese Menge im Schnitt 28,39, im vergangenen Jahr 24,36 Dollar gezahlt werden müssen.

HB/dpa WIEN. Die Opec-Mitglieder streben einen Richtpreis zwischen 22 und 28 Euro an. Die Preise waren Ende letzten Jahres wegen des drohenden Irak-Krieges und des Streiks in der venezolanischen Erdölindustrie explodiert. Die Opec befürchtet jedoch in den nächsten Wochen einen deutlichen Verfall der Preise, sollte Venezuela wieder verstärkt Öl exportieren.

Die Opec-Erdölminister treffen sich am 11. März in Wien, um für diesen Fall über eine eventuelle Kürzung ihrer Förderung zu entscheiden. Sie hatten zuletzt im Januar die Tagesproduktion um 1,5 Millionen auf jetzt 24,5 Millionen Barrel angehoben, um den weiteren Preisanstieg zu bremsen.

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