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Opec-Präsident: Politische Spannungen machen ein Drittel des Ölpreises aus

Bis zu ein Drittel des aktuellen Ölpreises geht nach Einschätzung von Opec-Präsident Purnomo Yusgiantoro auf das Konto weltpolitischer Unsicherheiten. "Was wir derzeit erleben, ist eine politische Prämie von zehn bis 15 $ je Barrel", sagte der Präsident der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) am Mittwoch beim Weltenergiekongress in Sydney.

dpa-afx SYDNEY. Bis zu ein Drittel des aktuellen Ölpreises geht nach Einschätzung von Opec-Präsident Purnomo Yusgiantoro auf das Konto weltpolitischer Unsicherheiten. "Was wir derzeit erleben, ist eine politische Prämie von zehn bis 15 $ je Barrel", sagte der Präsident der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) am Mittwoch beim Weltenergiekongress in Sydney.

Yusgiantoro zeigte sich besorgt über die anhaltend hohen Ölpreise. Sie seien Folge der Spannungen im Irak und anderen Orten, der unerwartet hohen Nachfrage und Sonderfällen wie dem Skandal um den russischen Ölkonzern Yukos .

Der Irak liefert nach den Worten des Opec-Chefs etwa zwei Mill. Barrel (je 159 Liter) pro Tag. Bei größerer Stabilität könne die Produktion auf drei Mill. Barrel ausgeweitet werden.

Unterdessen verbilligte sich der Ölpreis im asiatischen Handel weiter. Ein Barrel leichtes US-Öl zur Lieferung im Oktober kostete zuletzt 43,14 $ und damit 17 Cent weniger als bei Handelsschluss am Vortag.

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