Opel-Absatz ging deutlich zurück
Opel-Chef Forster erwartet noch keine Wende

Der Chef des angeschlagenen Autokonzerns Opel, Carl-Peter Forster, erwartet im Geschäftsjahr 2001 noch keine Wende.

dpa HAMBURG. Der einstige BMW-Manager Forster sagte der "Welt am Sonntag", "es gibt mehr Chancen als Probleme bei Opel. Das Unternehmen befindet sich in einer Schwächephase". Die Flaute auf dem Automarkt mache seine Aufgabe nicht leichter. Aber "Opel kann sich selbst aus dieser Situation befreien", versicherte Forster, der seit April die Geschicke der deutschen Tochter des US-Konzerns General Motors lenkt. Die Adam Opel AG verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust von 835 Millionen DM.

Im Herbst soll klar sein, wie der Sanierungskurs genau verlaufen wird. "Im September werden wir einen Katalog mit kurz- und mittelfristigen Maßnahmen vorstellen, die dann konsequent umgesetzt werden müssen." Er wolle bei Opel "alte Tugenden wie Qualität und höchste Zuverlässigkeit" mit neuen Ideen koppeln, bekräftigte Forster.

Im Zeitraum Januar bis Mai schwächte sich der Opel-Absatz in Deutschland um fast fünf Prozent ab. Der Markttanteil bewegt sich knapp oberhalb der 12-Prozent-Marke. In der deutschen Zulassungsstatistik musste die seit Jahren gehaltene Position zwei für den Astra an Mercedes abgegeben werden.

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