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Opel-Betriebsrat: Kampfbereitschaft nicht unterschätzen

In der Debatte um die künftige Struktur bei Opel hat der Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz das Management davor gewarnt, die Kampfesbereitschaft der Betriebsräte zu unterschätzen. Zugleich appellierte er, die Vorzüge des Werks in Rüsselsheim zu beachten.

dpa FRANKFURT/MAIN. In der Debatte um die künftige Struktur bei Opel hat der Betriebsratsvorsitzende Klaus Franz das Management davor gewarnt, die Kampfesbereitschaft der Betriebsräte zu unterschätzen. Zugleich appellierte er, die Vorzüge des Werks in Rüsselsheim zu beachten.

Es sei das modernste Produktionswerk im General-Motors- Konzern (GM) und biete hervorragende Standortvorteile, sagte Franz der "Welt am Sonntag".

Die Belegschaft befürchtet die Schließung des Opel-Stammwerkes in Rüsselsheim, weil General Motors die Mittelklasse-Fahrzeuge der Marken Opel und Saab künftig nur noch an einem Standort produzieren will. Ein Opel-Sprecher hatte allerdings erklärt, bei der Standortentscheidung für die nächste Modellgeneration des Opel Vectra und Saab 9-3 gehe es nicht um die Aufgabe eines Werkes.

Die Entscheidung über die Vergabe soll Anfang kommenden Jahres fallen. Rüsselsheim ist mit fast 20 000 Beschäftigten in Produktion, Entwicklung und Verwaltung der wichtigste Opel-Standort.

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