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Opel-Chef: Keine Beschäftigungsgarantie - Auslastung wird besserDPA-Datum: 2004-07-18 14:26:40

(dpa-AFX) München/Rüsselsheim - Der neue Opel-Chef Hans Demant lehnt eine Beschäftigungsgarantie in Gesprächen mit dem Betriebsrat um Kostensenkungen und eine flexiblere Produktion ab. "Ich kann keine Kapazitätsauslastung zusagen, wenn ich noch nicht einmal weiß, wie das Geschäft in diesen Zeiträumen läuft und wie sich die Konjunktur entwickelt", sagte Demant dem Branchenblatt "Automobilwoche". Für die deutschen Werke gehe es im internen Wettbewerb mit den anderen Standorten in Europa darum, Effizienz und Produktivität deutlich zu steigern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die deutschen Werke würden eine faire Chance bekommen, ein Angebot abzugeben.

(dpa-AFX) München/Rüsselsheim - Der neue Opel-Chef Hans Demant lehnt eine Beschäftigungsgarantie in Gesprächen mit dem Betriebsrat um Kostensenkungen und eine flexiblere Produktion ab. "Ich kann keine Kapazitätsauslastung zusagen, wenn ich noch nicht einmal weiß, wie das Geschäft in diesen Zeiträumen läuft und wie sich die Konjunktur entwickelt", sagte Demant dem Branchenblatt "Automobilwoche". Für die deutschen Werke gehe es im internen Wettbewerb mit den anderen Standorten in Europa darum, Effizienz und Produktivität deutlich zu steigern, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die deutschen Werke würden eine faire Chance bekommen, ein Angebot abzugeben.

Die schlechte Auslastung von rund 60 Prozent im Werk Rüsselsheim wird sich laut Demant bald verbessern. Die Lage sei eine Folge der aktuellen Absatzmisere der Mittelklasse in Europa, die nicht nur Opel treffe. "Mit den Vectra GTS-Modellen, deren Produktion wir jetzt von England nach Rüsselsheim verlagern, werden wir die Auslastung hochfahren." Damit könne sie auf mehr als 80 Prozent kommen.

Keine Probleme sieht Demant in Bochum. "Bochum ist ausgelastet. Und das wird noch besser, weil wir die Kapazität für den Astra Caravan erhöhen." Außerdem gehe Opel davon aus, dass sich das Nachfolgemodell des jetzigen Zafira gut verkaufen werde. Das Werk Eisenach, in dem der corsa gebaut wird, arbeite "an der Kapazitätsgrenze".

Eine Rückkehr zur 40-Stunden-Woche steht nach Angaben eines Opel-Sprechers zurzeit nicht zur Debatte: "Es gibt im Moment kein Werk, in dem über Arbeitszeitverlängerungen verhandelt wird." Viel wichtiger sei die Frage der Flexibilisierung. Der Sprecher reagierte damit auf eine Umfrage der "Bild"-Zeitung, nach der das Rüsselsheimer Unternehmen prüfe, ob die Wettbewerbsfähigkeit durch längere Arbeitszeiten für Teile der Belegschaft erhöht werden kann.

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