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Opel droht Konflikt um Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche

In den Verhandlungen um einschneidende Sparmaßnahmen erwägt der Autokonzern Opel einem Pressebericht zufolge auch eine Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich. Das geht aus einem in der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) veröffentlichten internen Papier hervor. Dabei handele es sich um die Auflistung von Einsparpotenzialen, die der Vorstand am vergangenen Dienstag dem Betriebsrat vorgelegt habe, bestätigte ein Unternehmenssprecher. Weitere Punkte seien der Verzicht auf Tariferhöhungen bis 2009 und die Kürzung von Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Schichtzulagen.

dpa-afx RÜSSELSHEIM. In den Verhandlungen um einschneidende Sparmaßnahmen erwägt der Autokonzern Opel einem Pressebericht zufolge auch eine Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich. Das geht aus einem in der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) veröffentlichten internen Papier hervor. Dabei handele es sich um die Auflistung von Einsparpotenzialen, die der Vorstand am vergangenen Dienstag dem Betriebsrat vorgelegt habe, bestätigte ein Unternehmenssprecher. Weitere Punkte seien der Verzicht auf Tariferhöhungen bis 2009 und die Kürzung von Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Schichtzulagen.

Der Gesamtbetriebsrat wollte zu der Veröffentlichung der Liste keine Stellung nehmen. Die Arbeitnehmervertreter fordern für die rund 32 000 Opel-Beschäftigten in Deutschland eine Beschäftigungsgarantie bis mindestens 2010 sowie Kapazitätszusagen für die einzelnen Standorte. Die Auflistung der Sparmaßnahmen habe der Vorstand auf Wunsch des Betriebsrats vorgelegt, sagte der Opel-Sprecher. "Sie ist ein Diskussionskatalog, der keine Wertung enthält." Konkrete Einsparsummen seien zu den einzelnen Punkten nicht genannt worden. Das Unternehmen bleibe bei seiner Linie, die Vorschläge weiterhin intern diskutieren zu wollen.

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