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Opel kündigt Stellenabbau an

Der Autohersteller Adam Opel rechnet im Rahmen seines Sanierungsprogramms "Olympia" bis 2003 mit dem Abbau von etwa 2500 Arbeitsplätzen in Deutschland.

rtr RüSSELSHEIM. Opel-Chef Carl-Peter Forster sagte am Montagabend in Rüsselsheim, über die normale Fluktuation hinaus müssten in den kommenden beiden Jahren voraussichtlich 1600 Stellen abgebaut werden. Einschließlich der über die Fluktuation ausscheidenden Mitarbeiter sei die Zahl von 2500 zu streichenden Stellen "eine Größenordnung, die in etwa passt". Im Bochumer Werk solle vermutlich im kommenden Sommer eine Arbeitsschicht gestrichen werden. Bei der Einführung des Nachfolgemodells des Astra solle in Bochum dann nur noch eine Fertigungslinie installiert werden, um die Kapazität zu reduzieren. Betriebsratschef Klaus Franz sagte, mit dem Betriebsrat sei über das Volumen eines Stellenabbaus noch nicht verhandelt worden.

Forster betonte nochmals, dass es nicht das vorrangige Ziel des Olympia-Programms sei, Stellen abzubauen. Vielmehr solle damit die Marke Opel wiederbelebt und das Unternehmen wieder profitabel gemacht werden. Nach seinen Worten wird es für Opel zunächst aber schwer werden, das Ziel einer Verringerung des operativen Verlustes in diesem Jahr zu erreichen. "Angesichts der Umstände ist das ein verflucht steifes Ziel", sagte Forster. Im vergangenen Jahr hatte Opel einen Betriebsverlust von 982 Mill. DM erwirtschaftet.

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