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Opel-Management und Betriebsrat reden über Beschäftigungssicherung

Bei den Verhandlungen von Management und Betriebsrat bei der General Motors-Tochter Opel geht es um den Erhalt der deutschen Standorte über das Jahr 2010 hinaus und eine Beschäftigungssicherung.

dpa-afx RÜSSELSHEIM. Bei den Verhandlungen von Management und Betriebsrat bei der General Motors-Tochter Opel geht es um den Erhalt der deutschen Standorte über das Jahr 2010 hinaus und eine Beschäftigungssicherung. Das teilte der Autohersteller am Dienstag in einer ersten Stellungnahme zu den am Vortag begonnenen Gesprächen mit. Es werde nach Lösungen gesucht, "Personalanpassungen" sozialverträglich zu gestalten. Vorrangig sollten "alle sinnvollen betrieblichen Möglichkeiten" ausgeschöpft werden.

Beide Seiten verfolgten das Ziel, die Standorte Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern soweit wettbewerbsfähig zu machen, dass sie über 2010 hinaus als Autowerke erhalten werden könnten, hieß es. Der vierte deutsche Standort, Eisenach, wurde in der Mitteilung nicht genannt. Allerdings hat er bereits eine günstigere Kostenstruktur.

Die Verhandlungen sollten zügig fortgesetzt werden, teilte Opel mit. Ein Termin wurde nicht genannt. Der Opel-Mutterkonzern General Motors hatte den Abbau von 12 000 der 63 000 Stellen in Europa angekündigt. Nach Angaben des Betriebsrats sollen in Deutschland 10 000 Jobs gestrichen werden, davon jeweils 4 000 in Rüsselsheim und Bochum.

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