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Opel-Produktion in Saragossa und Antwerpen gefährdet

dpa FRANKFURT. Bei den Plänen zur Sanierung der Adam Opel AG sowie des gesamten Europa-Geschäftes der US-Muttergesellschaft General Motors (GM) stehen mittlerweile auch Werksstilllegungen zur Diskussion. Nach der Rückkehr von Opel-Chef Carl-Peter Forster aus der amerikanischen GM-Zentrale Detroit machten am Donnerstag Gerüchte über die Schließung der Standorte Saragossa (Spanien) sowie Antwerpen (Belgien) die Runde.

In diesen Fertigungsstätten laufen die Opel-Modelle Corsa und Astra vom Band. Angesichts der aktuell schwachen Nachfrage bestehen für beide Modelle, die auch in Eisenach und Bochum gebaut werden, erhebliche Überkapazitäten.

Sowohl der Vorstand als auch die Betriebsräte in der Opel-Zentrale Rüsselsheim wollten diese Spekulationen nicht kommentieren. "Es sind noch keine Entscheidungen gefallen", wurde am Donnerstagnachmittag übereinstimmend betont. "Die Schließung von Saragossa ist mit Sicherheit eine Ente", hieß es lediglich.

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