Opel soll Basis für Wachstumsmärkte Russland und Asien sein
GM-Finanzvorstand schließt Verkauf von Opel aus

Reuters MÜNCHEN. Der weltgrößte Automobilhersteller General Motors will nach eigenen Angaben an seiner deutschen Tochter Opel trotz hoher Verluste festhalten. GM-Finanzvorstand John Devine sagte dem Magazin "Euro am Sonntag" in einem am Freitag vorab unterbreiteten Interview auf die Frage, ob ein Verkauf von Opel denkbar wäre: "Niemals! Wir brauchen die Marke. Sie ist unser wichtigstes Standbein in Europa und Basis für Wachstumsmärkte wie Asien und Russland." Opel leide derzeit hauptsächlich unter einem schlechten Image. Im Interview räumte Devine ein, Opel habe es trotz neuer Technologie in den Autos nicht verstanden, junge Leute anzusprechen.

Zuletzt hatte der Vorstandschef der Adam Opel AG, Robert Hendry, nach einem deutlich gestiegenen Betriebsverlust im vergangenen Jahr seinen Rücktritt angekündigt. Nachfolger solle nun ein Manager mit europäischem Hintergrund werden. Für 2000 wies Opel nach früheren Angaben einen operativen Verlust von 982 Mill. DM aus nach 275 Mill. DM 1999. Nach Steuern hatte sich der Verlust auf 835 von zuvor 381 Mill. DM erhöht.

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