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Opel und Saab kämpfen um neue Generation der Mittelklassemodelle

Die beiden Autohersteller Opel und Saab kämpfen um den Zuschlag für die Produktion der neuen Mittelklasse innerhalb des Mutterkonzerns General Motors (GM) . Die Frist für eine schriftliche Bewerbung lief am Sonntag ab.

dpa-afx RÜSSELSHEIM. Die beiden Autohersteller Opel und Saab kämpfen um den Zuschlag für die Produktion der neuen Mittelklasse innerhalb des Mutterkonzerns General Motors (GM) . Die Frist für eine schriftliche Bewerbung lief am Sonntag ab. Die Konzernzentrale in Zürich teilte mit, die Unterlagen würden nun genau geprüft. Eine Entscheidung soll Anfang 2005 fallen. Dabei geht es um rund 250 000 Wagen beider Marken. Die Nachfolgemodelle des Opel Vectra und des Saab 9.3 sollen von 2008 an nur noch an einem Standort produziert werden, um Kosten zu sparen.

Schwedens Ministerpräsident Göran Persson erörterte im Vorfeld bei einem Gespräch mit GM-Europachef Fritz Henderson in Zürich die Zukunft der Autoproduktion in Europa. Persson bestritt nach dem unter strenger Geheimhaltung durchgeführten Treffen, dass er dabei für die Ansiedlung der Produktion in Trollhättan geworben habe. Henderson habe ihm zugesichert, dass GM "bei den Strukturveränderungen in Europa objektiv entscheiden wird". Nach unbestätigten Berichten hat die schwedische Regierung ein Hilfspaket von 220 Mill. Euro für Infrastrukturmaßnahmen rund um das Saab-Werk bereitgestellt.

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