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Opel weist neue Spekulationen um Hendry-Ablösung zurück

Die Adam Opel AG hat neue Spekulationen über eine baldige Ablösung ihres Vorstandsvorsitzenden Robert Hendry zurückgewiesen.

dpa RÜSSELSHEIM. Über personelle Veränderungen im Vorstand könne nur der Aufsichtsrat des Unternehmens entscheiden. Dieser habe dazu nichts auf den Tagesordnungen seiner nächsten Sitzungen, teilte der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Barth am Mittwoch in Rüsselsheim mit. Er reagierte damit auf einen Bericht der "Wirtschaftswoche", dass Hendry im Spätherbst dieses Jahres als Opel- Chef abgelöst und von einem deutschen Manager ersetzt werde.

Der Europa-Präsident der amerikanischen Opel-Muttergesellschaft General Motors, Michael Burns, sicherte Hendry "weiterhin die volle Unterstützung von GM-Präsident Rick Wagoner und mir" zu. Die von Hendry vorangetriebene Neupositionierung der Marke Opel erfordere Zeit. Erst im Juni hatte Burns einen Bericht des "Spiegel" über eine angeblich im Oktober bevorstehende Ablösung Hendrys dementiert.

Burns wies am Mittwoch aber auch darauf hin, dass eine solide strategische Planung eine frühzeitige Regelung der Nachfolge für alle Schlüsselpositionen erfordere. Deswegen führe das Unternehmen "routinemäßig und fortlaufend Gespräche mit geeigneten Führungspersönlichkeiten von innerhalb und außerhalb des Konzerns".

Opel befindet sich zurzeit in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation mit einem schnell sinkenden Marktanteil in Deutschland. Schwarze Zahlen im Ergebnis wurden erst für das nächste Jahr in Aussicht gestellt. In der Belegschaft gab es erhebliche Unruhe wegen einer Allianz der Mutter General Motors mit dem italienischen Hersteller Fiat.

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