Operativ schwarze Zahlen im ersten Quartal
DZ Bank erleidet Verlust wegen hoher Risikovorsorge

Der operative Verlust der DZ Bank hat sich 2002 auf 809 Millionen Euro belaufen nach einem Betriebsgewinn von 194 Millionen Euro im Vorjahr. Dies teilte das genossenschaftliche Spitzeninstitut am Donnerstag in Frankfurt mit.

Reuters FRANKFURT. Allein für die Risikovorsorge seien 1,52 Mrd.n Euro berücksichtigt worden, nach 991 Mill. Euro 2001. Der Zinsüberschuss sei um 14 Prozent auf 1,937 Mrd. Euro gesunken, das Provisionsergebnis um 7 Prozent auf 853 Mill. Euro zurückgegangen

.

Im ersten Quartal dieses Jahres hat die Bank nach Worten des Vorstandsvorsitzenden Ulrich Brixner operativ schwarze Zahlen geschrieben. "Die Bank ist auf gutem Wege, auch wenn wir konjunkturell noch kein Licht am Ende des Tunnels sehen

."

Da die DZ Bank wegen umfangreicher Restrukturierungsschritte 2002 einen Einmalgewinn von mehr als 1,3 Mrd. Euro verbuchte, weist das Institut einen Jahresüberschuss im Konzern von 351 (Vorjahr 114) Mill. Euro aus. Trotz der hohen Risikovorsorge will die Bank für 2002 eine Dividende von 5 Cent je Aktie zahlen. Nach Angaben von Brixner, der auch Mitglied im R+V-Aufsichtsrat ist, hat die Versicherungsgruppe R+V alle Stresstests der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bestanden.

Zu den Kernpunkten der Restrukturierung gehört eine Neuordnung der R+V.

Gemessen am Bilanzvolumen ist das im Herbst 2001 aus der Fusion von DG Bank und der GZ Bank hervorgegangenen Institut Deutschlands sechstgrößte Bank. Im genossenschaftlichen Sektor ist die DZ Bank das Spitzeninstitut für rund 1 300 Kreditgenossenschaften.

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