Operative Gewinne aus den USA werden geteilt
Schering erwirbt Rechte für Kontrastmittel MS-325

dpa-afx BERLIN. Das Berliner Pharmaunternehmen Schering hat mit der amerikanischen EPIX Medical Inc mit Sitz in Cambridge eine Vereinbarung unterzeichnet, nach der Schering die exklusiven Rechte zur gemeinsamen Entwicklung sowie Herstellung und Vermarktung von MS-325 in Japan erhält. Das teilte Schering heute in Berlin mit.

MS-325 befindet sich zur Zeit in Phase III der Klinischen Prüfung zur Ermittlung der Wirksamkeit für die Diagnose von peripheren Gefäßerkrankungen, teilte Schering mit. "Mit den nunmehr weltweiten Rechten für MS-325 ergänzen wir unser Produktportfolio in Japan optimal", kommentierte Michael Rook, Leiter des Geschäftsfeldes Diagnostika und Radiopharmaka der Schering AG.

Die neue Vereinbarung sieht nach Angaben des Unternehmens eine einmalige Zahlung von Schering an EPIX in Höhe von 3 Mill. US $ vor. Dazu kommen weitere Zahlungen beim Erreichen vereinbarter Meilensteine. In einem im Juni 2000 unterzeichneten Abkommen hatte Schering bereits die Verkaufs- und Marketingrechte außerhalb Japans erworben. Die Verantwortung für die klinische Entwicklung von MS-325 für die USA - einschließlich der Einreichung bei der amerikanschen Zulassungsbehörde Food und Drug Administration (FDA) - liegt bei EPIX, während Schering die klinische Entwicklung außerhalb der USA durchführt. Schering und EPIX teilen sich die in den USA erzielten operativen Gewinne zu gleichen Teilen, heißt es weiter. Für außerhalb der USA erzielte Erlöse entrichtet Schering an EPIX Lizenzabgaben anteilig zum Produktumsatz.

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