Operativen Gewinn in Argentinien für Rückstellungen verwendet
Santander leidet unter Argentinienkrise

Die spanische Bank Santander Central Hispano hat vor allem wegen der Finanzkrise in Argentinien im ersten Quartal lediglich einen Gewinnzuwachs von 0,3 % verzeichnet.

rtr MADRID. Der Reingewinn nach Anteilen Dritter habe 671 Mill. ? betragen, teilte das größte Kreditinstitut Spaniens am Montag in Madrid mit.

Der Nettozinsüberschuss stieg den Angaben zufolge um zwei Prozent auf 2,46 Mrd. ?. Analysten hatten im Schnitt einen Reingewinn von 709 Mill. ? und einen Nettozinsüberschuss von 2,56 Mrd. ? prognostiziert. Die Aktien der Bank notierten mit 1,79 % etwas stärker als der Gesamtmarkt im Minus bei 9,86 ?.

Der operative Gewinn des Geschäfts in Argentinien sei vollständig für Rückstellungen verwendet worden und habe damit nicht zu Gewinn der Gruppe beigetragen, teilte die Bank weiter mit. Die Finanzkrise in Argentinien hatte Santander veranlasst, in den Ergebnissen für 2001 insgesamt Rückstellungen in Höhe von 1,3 Mrd. ? zustellen - genug, um den Buchwert der gesamten Investitionen der Bank in dem lateinamerikanischen Land abzudecken. Wie andere spanische Unternehmen muss Santander aber weitere Rückstellungen bilden, um den anhaltenden Kursverfall des Peso auszugleichen.

Der Provisionsüberschuss der Bank ging den Angaben zufolge im ersten Quartal um 5,5 % auf 1,1 Mrd. ? zurück. Gleichzeitig seien die Kosten um 8,6 % gesunken. Das operative Ergebnis habe sich um 12,4 % auf 1,57 Mrd. ? erhöht.

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