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Operativer Gewinn bei JP Morgan Chase fiel um 27 Prozent

Die zweitgrößte US-Bankenholding JP Morgan Chase hat im abgelaufenen Quartal wegen der schwachen US-Konjunktur und der Folgen der Anschläge vom 11. September einen Rückgang des operativen Ergebnisses um 27 % hinnehmen müssen.

rtr NEW YORK. Der Gewinn habe bei 1,04 Mrd. Dollar oder 51 Cents je Aktie gelegen, teilte der Konzern am Mittwoch in New York mit. Im Vorjahreszeitraum hatte der Überschuss noch 1,42 Mrd. Dollar betragen. Mit den Quartalszahlen traf JP Morgan Chase in etwa die Erwartungen der Analysten, die mit einen Gewinn von durchschnittlich 50 Cents je Aktie bei einer Spanne zwischen 39 und 66 Cents gerechnet hatten.

Zuvor hatte bereits der größte US-Finanzdienstleister Citigroup über einen Gewinnrückgang von neun Prozent berichtet. Citigroup begründete das Ergebnis am Mittwoch mit höheren Versicherungsforderungen und gesunkenen Investmenterträgen nach den Anschlägen in den USA. Der Quartalsgewinn von Citigroup lag mit 3,26 Mrd. Dollar und 63 Cents je Aktie ohne Belastungen im Rahmen der Erwartungen der Analysten.

Im Ney Yorker Aktienhandel schlossen die Papiere von JP Morgan Chase am Dienstag bei 33,94 Dollar mit 39 Cents im Plus. In den ersten neun Monaten war der Kurs um über 25 % gefallen und lag damit unterhalb des Standard & Poor's Indexes für Finanzwerte, der in diesem Zeitraum um 16 % nachgab.

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