Operatives Ergebnis erhöht
E-Plus will Stellen streichen

Der Mobilfunknetzbetreiber E-Plus wird Arbeitsplätze abbauen. Betriebsbedingte Kündigungen seien dabei nicht ausgeschlossen, hieß es am Dienstag bei der deutschen Tochter des niederländischen Telekomkonzerns KPN.

slo DÜSSELDORF. Nach Informationen aus dem Umfeld des Unternehmens sollen etwa 100 Stellen gestrichen werden. In erster Linie betrifft das den Service-Bereich. Zur Zeit beschäftigt E-Plus 4 600 Mitarbeiter.

Das Unternehmen hat sein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) im vergangenen Jahr auf 436 Mill. Euro verdoppelt. Das Ebitda ist nicht wie irrtümlich in der gestrigen Ausgabe behauptet auf 340 Mill. Euro gestiegen. Diese Summe fällt als E-Plus-Ebitda lediglich bei dem Mutterkonzern KPN an, der im vergangenen Jahr einen Anteil von 77,5 % an der deutschen Tochter hatte. Der Rest gehörte dem US-Unternehmen Bell South. Erst in diesem Jahr hat KPN die deutsche Tochter komplett übernommen. Abschreibungen auf den E-Plus-Firmenwert haben KPN im vergangenen Jahr einen Rekordverlust von 7,5 Mrd. Euro beschert.

E-Plus ist mit 7,5 Millionen Kunden die Nummer drei auf dem deutschen Mobilfunkmarkt und einer der sechs UMTS-Lizenznehmer. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen einen Umsatz von 2,2 Mrd. Euro erwirtschaftet.

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