Operatives Geschäft läuft besser als gedacht
Opel kommt bei Verlust-Abbau voran

Bei der Adam Opel AG wird der Verlust im operativen Geschäft in diesem Jahr wahrscheinlich bei nur 400 Mill. Euro liegen.

zel DÜSSELDORF. Das verlautete aus Konzernkreisen. Bisher war für die deutsche Tochter von General Motors (GM) ein operativer Verlust von rund 500 Mill. Euro für 2002 erwartet worden.

Die neue Prognose basiert auf den Verkaufszahlen aus den ersten sieben Monaten und den zu erwartenden Auftragseingängen für das Restjahr. Gegenüber dem Vorjahr wird sich die Lage bei Opel auf jeden Fall bessern. 2001 hatte das operative Minus bei 674 Mill. Euro gelegen. Wie es weiter hieß, greifen bei dem Rüsselsheimer Autobauer die Programme zur Kostensenkung. Das Unternehmen wird in diesem Jahr die Zahl seiner Mitarbeiter wahrscheinlich um etwa 3 000 reduzieren. Bislang hat Opel hier zu Lande rund 40 000 Beschäftigte.

In Deutschland und auch in anderen Ländern Europas hatte die GM-Tochter zeitweilig Absatzrückgänge von bis zu 20 Prozent zu verzeichnen. Mit einer durchgreifenden Besserung rechnet Opel-Vorstandschef Carl-Peter Forster erst im kommenden Jahr. Forster hatte angekündigt, dass Opel in der zweiten Jahreshälfte wieder in die schwarzen Zahlen zurückkehren werde. Dazu soll vor allem eine Reihe neuer - und aus Unternehmenssicht zugkräftiger - Modelle beitragen.

Quelle: Handelsblatt

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