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Opfer stammen aus mehr als 60 Staaten

Unter den Tausenden von Menschen, die unter den Trümmerbergen des World Trade Center in New York begraben wurden, sind Opfer aus aller Welt. Bis Sonntag hatten Feuerwehrleute und freiwillige Helfer erst 261 von ihnen geborgen, 194 Tote konnten identifiziert werden. Weiterhin vermisst werden unter den tausenden Tonnen Schutt nach offiziellen Angaben noch 6333 Menschen.

afp NEW YORK/WASHINGTON. Australien gab die Zahl seiner offiziell bestätigten Toten mit drei an. Weitere 52 Menschen aus Australien werden vermisst.

Bangladesch beklagt nach eigenen Angaben mehr als 50 Tote. Zahlreiche Bangladescher arbeiteten in den Restaurants und Büros des World Trade Centers.

Brasilien sprach von 55 Vermissten.

Chile befürchtet offiziell zwei Todesopfer, Verwandte rechneten dagegen mit mehr als 250 chilenischen Toten.

Deutschland rechnet mit bis zu 100 Toten. Der größte Teil von ihnen stammt aus Nordrhein-Westfalen. Die meisten der übrigen mutmaßlichen deutschen Opfer waren nach Angaben des Auswärtigen Amtes in den USA gemeldet.

Ecuador gab die Zahl der Toten mit sieben und die der Vermissten mit 29 an.

El Salvador beklagt einen Toten, bis zu 100 Menschen werden vermisst.

Großbritannien rechnet mit etwa 250 toten Briten.

Irland beklagt fünf Tote, mehr als 20 Iren werden vermisst.

Israel meldete vier Tote und 60 Vermisste.

Italien vermisst zehn Menschen.

Japan verlor vermutlich zwei Staatsbürger an Bord der entführten Maschinen. 22 Japaner, die im World Trade Center arbeiteten, werden vermisst.

Hongkong vermisst 16 seiner Staatsbürger.

Kambodscha sprach von 20 Vermissten.

Kanada bestätigte drei Tote, zwischen 25 und 35 Kanadier werden noch vermisst.

Kolumbien vermisst nach Angaben seines nationalen Roten Kreuzes 295 Menschen. 17 von ihnen arbeiteten im World Trade Center, einer war an Bord einer der vier entführten Passagiermaschinen.

Mexiko vermisst nach Angaben seines Konsulats in New York 20 Staatsangehörige. Ein Gemeindeverband geht gar von 500 getöteten Mexikanern aus.

Pakistan sprach von nur einem als tot bestätigten Menschen und mindestens 200 Vermissten. Ein Regierungssprecher sagte, im World Trade Center hätten etwa 650 Pakistaner gearbeitet.

Russland gab die Zahl seiner Vermissten mit 117 an.

Die Philippinen bestätigten zwei Todesfälle Staatsangehöriger, 115 Philippiner werden vermisst.

Südkorea vermisst 15 Menschen.

Die Schweiz beklagte zwei Tote an Bord einer in das World Trade Center gerasten Maschine und meldete vier Vermisste.

Die Türkei vermisst noch 120 Staatsbürger. Etwa 500 Türken arbeiteten im World Trade Center.

Ungarn vermisst 143 Menschen.

Andere Staaten, die Tote beklagen oder bis zu zehn Menschen vermissen, sind Ägypten, Argentinien, Belgien, Bulgarien, China, die Dominikanische Republik, Gambia, Ghana, Guatemala, Honduras, Indonesien, Jordanien, Jugoslawien, Kenia, Libanon, Malaysia, die Niederlande, Nigeria, Norwegen, Paraguay, Peru, Polen, Portugal, Senegal, Schweden, Simbabwe, Spanien, Südafrika, Taiwan, Thailand, Tschechien, die Ukraine, Uruguay und Venezuela.

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