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Opferstätte aus dem 6. Jahrtausend v. Chr. entdeckt

Sofia (dpa) - In Südbulgarien ist die vermutlich älteste und größte Opfergrube in Europa entdeckt worden. Die 1,85 m tiefe Stätte bei dem Dorf Kapitan Dimitriewo stammt nach Angaben bulgarischer Archäologen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr., berichteten Medien in Sofia.

Sofia (dpa) - In Südbulgarien ist die vermutlich älteste und größte Opfergrube in Europa entdeckt worden. Die 1,85 m tiefe Stätte bei dem Dorf Kapitan Dimitriewo stammt nach Angaben bulgarischer Archäologen aus dem 6. Jahrtausend v. Chr., berichteten Medien in Sofia.

Drei Stufen führten zum zylindrisch geformten Boden für Opferrituale mit Nahrung und Getreide, offenbar gedacht als eine Art Grundlegung der Ernte für das nächste Jahr. Die Grube symbolisiere den Mutterleib einer Erdgöttin.

Die Opfergrube wurde in einer früher entdeckten Wohnstätte in einem Hügel mit einem Durchmesser von 140 Metern gefunden. Die Urbevölkerung dieser Region zählt zu den ältesten Anbauern und Viehzüchtern in Europa.

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