Opladener übernehmen Mahnwache in Berlin
Protest gegen Werksschließung

Beschäftigte des Bahn-Ausbesserungswerks Opladen haben am Mittwoch die zentrale Mahnwache vor der Konzernzentrale der Deutschen Bahn AG in Berlin übernommen. Mit der seit mehreren Wochen laufenden Aktion soll gegen Einsparungen bei der Bahn protestiert werden.

ddp-vwd OPLADEN/BERLIN. Nach Angaben der Eisenbahnergewerkschaft Transnet vom Mittwoch geht es in dieser Woche vorrangig um die Ausgliederung des Rangierdienstes der Bahn. Die Beschäftigten fordern vom Bahnvorstand, Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern wieder aufzunehmen.

Aus Protest gegen die für 2003 geplante Schließung ihres Standortes waren Mitarbeiter des Ausbesserungswerkes Ende Juli mit einem Autokorso von Opladen nach Köln gezogen. Die um ihre Jobs bangenden Eisenbahner werfen der Deutschen Bahn AG auch vor, sich nicht ausreichend um Ersatzarbeitsplätze zu kümmern.

Die Schließung des Opladener Werks mit rund 800 Beschäftigten hatte die Deutsche Bahn Ende Juni überraschend bekannt gegeben. Dies führte im Düsseldorfer Wirtschaftsministerium zu Verstimmungen, weil Bahnchef Hartmut Mehdorn NRW-Ressortchef Ernst Schwanhold (SPD) zuvor noch eine Zusage für den Weiterbetrieb des Werks gegeben hatte.

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