Opposition kritisiert Oswald
IOC-Inspektoren wieder in Athen

Olympia-Gastgeber Athen muss erneut auf den Prüfstand. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat am Mittwoch eine dreitägige Inspektion zum Stand der Vorbereitungen auf die Olympischen Spiele 2004 begonnen.

HB/dpa ATHEN. Der Chef des Koordinationskomitees des IOC, Denis Oswald, und seine Mitarbeiter wollen nach Berichten des Rundfunks diesmal die Wettkampfanlagen für Basketball und Kanu-Slalom begutachten. Bei beiden Projekten liegen die Bauarbeiten hinter dem Zeitplan zurück.

Sorgen bereitet dem IOC auch die Renovierung des Olympiastadions. Oswald hatte vor seiner Ankunft in Athen angedeutet, dass die Modernisierung der Arena für 74 000 Zuschauer durch den weltweit berühmten spanischen Architekten Santiago Kalatrava zeitlich nicht mehr durchführbar sei. Aus diesem Grund schlug er den Griechen vor, dieses komplizierte Projekt aufzugeben und eine einfachere Lösung anzustreben, berichtete die griechische Presse am Mittwoch.

Oswalds Vorschlag ist in der griechischen Hauptstadt kritisiert worden. "Oswald spricht anders, wenn er im Ausland ist", sagte eine Sprecherin der griechischen Oppositionspartei Nea Dimokratia. Die Chefin des Athener Organisationskomitees ATHOC, Gianna Angelopoulos Daskalaki, wollte sich vorerst nicht zu den Äußerungen Oswalds und zur Kritik der Opposition äußern. Sie wolle dies erst auf der Pressekonferenz zum Abschluss der Inspektion am Freitag tun.

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