"Optimierung der bestehenden Technologien"
Multimedia-Branche verzichtet auf neue Visionen

Die deutsche Multimedia-Branche will nach den spektakulären Unternehmenspleiten und der konjunkturellen Flaute der vergangenen Monate keine neuen Revolutionen versprechen. "Die Zukunft liegt in der Optimierung der bestehenden Technologien", sagte der Geschäftsführer des Deutschen Multimedia Verbands, Alexander Felsenberg, am Montag in Stuttgart.

dpa STUTTGART. Ab Mittwoch werden zum 10. Deutschen Multimedia Kongress, dem Gipfeltreffen der deutschen Internet-Branche, auf dem Stuttgarter Killesberg rund 1200 Teilnehmer erwartet. Schwerpunkt des Kongresses ist die Verknüpfung von Internet-Lösungen, mit denen Unternehmen ihre Geschäftsprozesse steuern und abwickeln können. Parallel zeigen insgesamt 280 Aussteller auf den Fachmessen IT-Plus und Promax bis zum Samstag Anwendungen rund um die Themen Informationstechnologie, Internet, Multimedia, Werbung und Büro.

Eröffnet wird der Kongress vom Vorstandschef der Deutschen Telekom, Ron Sommer. Zu den Referenten zählen außerdem der Philosoph Peter Sloterdijk und der IBM-Technologe und Buchautor Gunter Dueck. Im Mittelpunkt der Messe IT-Plus, die unter neuem Namen startet, stehen E-Business-Angebote für den Mittelstand. Auf der Promax dreht sich alles um Werbe- und Medientechnik.

Jeder zweite Bundesbürger surft nach Angaben der Veranstalter inzwischen im Internet, bei den Unternehmen nutzen rund 89 Prozent das weltweite Datennetz. Im vergangenen Jahr setzte die so genannte digitale Wirtschaft in Deutschland mit Software, Dienstleistungen, Plattformen und Internet-Angeboten 64,9 Milliarden Euro um. "Die Branche ist heute dort, wo wir sie vor drei Jahren hingeredet haben", meinte Felsenberg. "Jetzt erst wird das Internet multimedial." Mit der DSL-Technologie für den schnellen Internet-Anschluss werde es zum Beispiel möglich, online Videos abzurufen.

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