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Optimistische Eröffnung

Der drohende Schneesturm macht den New Yorker Börsen noch nicht zu schaffen. Der Handel läuft und das sogar positiv. Beide Indizes haben in der Gewinnzone eröffnet. Das Aktienvolumen könnte heute allerdings geringer ausfallen als gewöhnlich. Einige Händler konnten aufgrund der Wetterbedingungen außerhalb New Yorks nicht zur Arbeit erscheinen. Viele Börsianer wollen heute früher nach Hause gehen, da der Blizzard erst gegen Abend New York City erreichen soll. Bislang regnet es an der Wall Street nur.

Compaq Computer, Hewlett-Packard und Dell starten stärker. Investoren schöpfen Hoffnung, dass die Nachfrage nach Hardware wieder steigen könnte. Via Technologies, ein taiwanesischer Designer von Computerchips, konnte seine Verkäufe im Februar um zehn Prozent steigern. Analysten schließen daraus, dass PC-Nachfrage in einigen Bereichen ein Revival erleben könnte.



Cisco

startet mit fast vier Prozent im Plus. Der Netzwerkausstatter hat neue Glasfaserkomponenten vorgestellt, die für einen Umsatzschub sorgen könnten. Die Credit Suisse First Boston lobt die Präsentation der neuen Produkte. Das Analystenhaus stuft die Aktie daher wieder mit "kaufen" ein, nachdem es in der vergangenen Woche die Erwartungen gesenkt hatten.



Nach oben geht es nach einer gestiegenen Nachfrage nach Heizöl auch für die Aktien der Ölkonzerne. Der Blizzard, der augenblicklich den Nordosten der USA befällt, wird den Ölpreis noch weiter in die Höhe treiben. Exxon Mobil und Chevron steigen nach Handelsbeginn leicht.



Gerüchte, dass Wal-Mart.com, die Webseite des Einzelhändlers, sich am Internethändler Amazon.com beteiligen könnte, sorgt am Morgen für Furore. Die britische Zeitung "Sunday Times" hat berichtet, dass die beiden Unternehmen Verhandlungen führen. Um den Online-Verkäufer Amazon ranken sich immer wieder Gerüchte, dass dem Unternehmen das Aus bevorstehe. Das Unternehmen leidet unter hohen Kosten und geringen Gewinnmargen. Amazon startet daher höher in den Tag.



Chipaktien bereiten der Börse heute Kummer. Zwei Hersteller von Halbleitern haben vor geringeren Ergebnissen gewarnt. So wird Cypress Semiconductor, ein Hersteller von Chips für die Telekom-Branche, im ersten Quartal einen unerwartet niedrigen Ertrag und Umsatz erzielen. Der Umsatz liegt voraussichtlich 15 Prozent unter dem vorhergehenden Quartal.



Die Ergebnisse von Vitesse Semiconductors sollen sogar 22 Prozent unter den Prognosen liegen. Der Hersteller von Chiptechnologie für Glasfaserausrüstung reduziert für das laufende Quartal sowohl seine Gewinn- als auch seine Umsatzprognosen. Der Hersteller von Chips für die Glasfaser-Industrie, wird durch sinkende Investitionen in Technologie und die schwache Wirtschaftslage getroffen.



Das Brokerhaus Prudential Securities stuft vor der New Yorker Börseneröffnung die Aktien von acht Chipherstellern auf "halten" ab. Betroffen ist neben Atmel auch Lattice Semiconductor, STMicroelectronics und Sage.

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