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Opulentes Familienepos: «Das Haus der Seidenweberin»

Wien (dpa) - Voller Farbenpracht und orientalischem Flair erscheint die Geschichte einer türkischen Familie aus der Feder des in Izmir geborenen Weltenbummlers Alev Croutier. Im "Haus der Seidenweberin" sind mehrere Generationen aufgewachsen, haben sich vermählt, Kinder in die Welt gesetzt und sind gestorben.

Wien (dpa) - Voller Farbenpracht und orientalischem Flair erscheint die Geschichte einer türkischen Familie aus der Feder des in Izmir geborenen Weltenbummlers Alev Croutier. Im "Haus der Seidenweberin" sind mehrere Generationen aufgewachsen, haben sich vermählt, Kinder in die Welt gesetzt und sind gestorben.

Esma etwa, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts jung war, lebt noch ganz in der Tradition des einstigen Osmanischen Reiches, ihre Nachkommen hingegen erleben den Wandel der Türkei, ihre Hinwendung zur westlichen Welt und den finanziellen Ruin der einst so reichen Familie, der sie dazu zwingt, ein völlig anderes Leben zu beginnen. Es geht in dem hoch interessanten Roman um Familienskandale, verbotene Liebe und den Despotismus von Männern. Croutier schmückt die generationenumspannende Geschichte aber auch mit charmanten Anekdoten, wie sie sich kein westlicher Autor ausdenken könnte.



Alev Croutier

Das Haus der Seidenweberin

Verlag Zsolnay, Wien

331 S. Euro 21,50

ISBN 3-552-05288-7

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