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Oracle: Merrill Lynch sieht vorerst keine Erholung

Am Freitag warnte der Oracle Finanzvorstand, dass der Lizenzumsatz im ersten Quartal rund 60 Millionen Dollar unter den Analystenschätzungen liegen wird. Aufgrund von Kostensenkungen dürfte der Konzern dennoch die Gewinnschätzungen von acht Cents pro Aktie einhalten.

Die Umsätze in Nordamerika, Europa und Asien verlaufen schleppend, mit einem Rückgang der Lizenzumsätze um voraussichtlich zehn Prozent. Die Analysten von Merrill Lynch rechneten lediglich mit einem Umsatzeinbruch von 1,5 Prozent. Laut Oracle ist die Hälfte des unerwartet starken Einbruchs auf Währungsschwankungen zurückzuführen. Abgesehen davon wird das Geschäftsumfeld in der Software-Sparte weiterhin durch die schleppende Konjunktur überschattet. "Wir bleiben skeptisch, was den bevorstehenden Herbst betrifft", so Chris Shilakes von Merrill Lynch. In der Branche sei frühestens im ersten Halbjahr 2002 mit einer fundamental nachhaltigen Erholung zu rechnen. Einfachere Vergleiche mit den Vorjahreszahlen und neue Produktzyklen sollten sich ab Beginn des Februar- und Mai-Quartals positiv bemerkbar machen.

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