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Oracle: Top Manager geht

Zum Wochenauftakt wird die Aktie des Netzwerkausstatters Oracle durch die überaschende Kündigung des Top Managers Gary Bloom belastet. Bloom, der für das operative Geschäft zuständig war, begründete seinen Rücktritt mit Larry Ellisons mangelnder Bereitschaft als Vorstandschef zurückzutreten.

Erst vergangenen Juli hatte Bloom die Aufgabe von Ray Lane übernommen. Dieser hatte ebenfalls auf Grund von Streitigkeiten mit Ellison das Unternehmen verlassen. Das operative Geschäft bei Oracle werde durch die Kündigung nicht beeinflusst, so Ellison. Der Posten sei bereits anderweitig besetzt worden. Bloom wird fortan bei Veritas Software, einem Hersteller von Web-Software, den Posten des Vorstands besetzen. Der bisherige Unternehmens-Chef Mark Leslie wird in Zukunft bei Veritas den Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden besetzen.



Während der Kurs der Oracle-Aktie gemessen am Jahresanfang nahezu unverändert ist, notiert der Veritas-Kurs rund 15 Prozent im Plus. UBS Warburg hat Oracle heute Morgen abgestuft, Goldman Sachs bestätigte den Titel hingegen auf der Empfehlungsliste. Oracle habe viele Management-Talente. Der Weggang werde die Ergebnisse des Unternehmens nicht negativ beeinflussen. Auch die Credit Suisse First Boston empfiehlt, den Titel "aggressiv zu kaufen". Erst in der vergangenen Woche hatten sich die CSFB-Analysten mit Bloom getroffen. Dieser hatte noch kurz vor seinem Weggang einen sehr optimistischen Ausblick auf die Geschäftslage bei Oracle gegeben.

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