Orange erreichte bei den Analysten nur das untere Ende der Erwartungen
France Telecom profitiert von Mobilfunktochter Orange

Der hoch verschuldete französische Telekomkonzern France Telecom hat seine Einnahmen im ersten Quartal 2003 dank eines hohen Beitrages seiner Mobilfunktochter Orange kräftig gesteigert. Zugleich bekräftigte der Konzern seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr. Der Umsatz sei im ersten Quartal um 7,3 Prozent auf 11,376 (Vorjahr 10,604) Milliarden Euro gewachsen, wozu Orange etwa 4,2 Milliarden Euro beigetragen habe.

Reuters PARIS. Operativ sei der freie Cash-Flow auf 3,1 Mrd. von 1,9 Mrd. Euro vor einem Jahr gesteigert worden. Analystenprognosen lagen kaum vor, nachdem der Konzern den meisten von ihnen die Veröffentlichung von Einschätzungen für 40 Tage nach der kürzlich vorgenommenen Kapitalerhöhung um 15 Mrd. Euro untersagt hatte.

France Telecom bekräftigte zudem ihr Ziel für dieses Jahr, den Umsatz um 3 bis 5 Prozent zu steigern. Erste Ergebnisse im Rahmen des laufenden Umstrukturierungsprogramms "TOP" seien besser als erwartet ausgefallen. Der staatliche französische Konzern zähle zu den weltweit am höchsten verschuldeten Telekomunternehmen. Durch das vom neuen Chef Thierry Breton im Dezember 2002 gestartete, weit reichende Umstrukturierungsprogramm sollen die Schulden reduziert, Kosten gesenkt und die Gewinnzone wieder erreicht werden. Breton hatte zudem erfolgreich Verbindlichkeiten des Konzerns über 15 Mrd. Euro umgeschuldet. Außerdem hatte er zugesichert, keine Kern-Aktiva des Unternehmens zu verkaufen.

Die Mobilfunktochter Orange, Europas größter Mobilfunkanbieter, steigerte ihre Einnahmen in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 9,4 Prozent und erreichte damit nur das untere Ende der Erwartungen von Analysten. Die Zahl der Kunden wuchs nach Angaben des Unternehmens um 557 000 auf 44,9 Millionen.

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