Organizer und Handy zu neuem Geräte-Typ verschmolzen
Smarte Mobiltelefone verdrängen PDAs

Persönliche Digitale Assistenten (PDAs) haben sich im Geschäftsalltag etabliert. Doch jüngsten Analysten-Einschätzungen zufolge sind die Tage der reinen PDAs nun gezählt. Clevere Mobiltelefone - so genannte Smartphones - werden ihre Funktion übernehmen.

HB MÜNCHEN. Die Analysten sind sich einig: Der reine Personal Digital Assistant hat auf lange Sicht ausgedient. Zu diesem Schluss kommen die Marktbeobachter angesichts der Zahlen des Weihnachtsgeschäfts 2003, die einen guten Absatz von smarten Handys zeigen, während die Handheld-Computer sich erneut deutlich schlechter verkauften.

Die Marktforscher der britischen Gruppe Canalys fanden heraus, dass von Oktober bis Dezember 2003 rund 3,5 Millionen Menschen mit einem neuen Smartphone ausgestattet wurden. Im selben Zeitraum fand man nur bei etwa halb so vielen einen neuen PDA im Reisegepäck. Nach Angaben von IDC sanken die weltweiten Absatzzahlen von PDAs im ersten Quartal 2004 im Vergleich zum vierten Quartal 2003 um 33,1 % und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 %.

Das ist nicht verwunderlich, können doch smarte Handys die Adressen und Termine genau so gut verwalten wie PDAs. Der Wunsch, unterwegs nur ein cleveres Gerät im Gepäck zu haben, war schon immer groß. Mehrere Kombigeräte, dies diesen Wunsch erfüllen, sind nun im Handel. Auch der Softwaregigant Microsoft bemüht sich seit gut drei Jahren, Lösungen in dieser Richtung anzubieten. Die Treo-Modelle von Handspring (heute ein Teil von Palm-One) waren von Anfang an ein Renner - und das Email-Telefon Blackberry der kanadischen Firma RIM hat unter Geschäftsleuten bereits Kultstatus.

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