Oscar-Verleihung wirkte brav: No Sex in the City

Oscar-Verleihung wirkte brav
No Sex in the City

Der letzte Schrei der Kultserie über Metropolen-Sex ist in seiner amerikanischen Heimat schon verhallt. Jetzt geht?s züchtig zu: Bei der Oscar-Verleihung fiel kein Kleid aus dem Rahmen und kein Busen aus dem Dekolleté.

Ist Sex aus der Mode?" könnte die Fashionista Carrie alias Sarah Jessica Parker fragen, würde sie weiter ihre Kolumne schreiben. Doch während hier zu Lande die letzte Staffel der Kult-Serie "Sex and the City" erst angelaufen ist, wurde ihr Ende in den USA bereits ausgestrahlt. Mit dem letzten Lustschrei von Samantha (Kim Cattrall) verhallt in der New Yorker Modewelt auch der Ruf nach lautem Sex. In durchaus züchtiger Robe sinkt Carrie ihrem Lover "Mr. Big" beim Happy End in die Arme. Wie im Fernsehen, so auf dem Laufsteg: Sex scheint ziemlich out zu sein, zumindest wirkt er weniger offensiv.

Auf der New Yorker Fashion Week, sozusagen der Vorschau der Trends für die Oscar-Nacht, zeigten amerikanische und internationale Designer bereits Anfang Februar ihre Kollektionen für die Herbst- und Wintersaison im Bryant Park, nahe der Einkaufsmeile Fifth Avenue in Manhattan. Das Modespektakel findet dort alle sechs Monate statt und lockt regelmäßig zahlreiche Stars, Trend-Scouts und Stylisten in die US-Metropole.

Und nicht nur dort erlebt die Mode so etwas wie eine Angstgeheul-Revolution. Minis zeigen eine nur minimale Präsenz, stattdessen rufen Designer für diesen Herbst die Saison der knielangen Röcke, Pencil-Skirts, aus. Egal, ob Cocktailkleid, kleines Schwarzes oder große Galarobe - auf den Modeschauen nicht nur in New York, sondern auch in Mailand ging es mit wenigen Ausnahmen sehr konservativ zu. Die Medien schrieben vom "Sekretärinnen- Look."

Dementsprechend brav wirkte auch die Oscar-Verleihung am vergangenen Sonntag: Kein Kleid auf dem roten Teppich fiel aus dem Rahmen, keine Brust aus dem Dekolleté. Brav blieben sogar die Tierschützer. Obwohl so viel Pelz wie lange nicht mehr über die Laufstege getragen wurde, gab es keine Proteste.

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