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Osieck zur Absage: «Ich bin Trainer, kein Administrator»

Hamburg (dpa) - Holger Osieck hat die Position als Co-Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht angenommen, weil ihm Jürgen Klinsmann zu wenig Kompetenzen einräumen wollte.

Hamburg (dpa) - Holger Osieck hat die Position als Co-Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nicht angenommen, weil ihm Jürgen Klinsmann zu wenig Kompetenzen einräumen wollte.

«Ich bin Trainer, kein Administrator», sagte der Fußball-Lehrer in einem Interview mit dem «Kicker». Das Geld sei kein Thema gewesen, «es ging um die Aufgabe, den Tätigkeitsbereich». Der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) bekannt gemachten Absage von Osieck war ein Gespräch mit Klinsmann vorausgegangen. Dabei «wurde sehr deutlich, dass wir keine Möglichkeit der Zusammenarbeit finden können», sagte Osieck. Für ein Nationalmannschafts-Engagement müssten die Rahmenbedingungen stimmen, das sei nicht der Fall gewesen. Seine Absage sei «sicher eine endgültige Geschichte».

Der DFB will am Mittag in Frankfurt/Main Klinsmann als Nachfolger des zurückgetretenen Teamchefs Rudi Völler vorstellen. Denkbar ist, dass der Ex-Nationalspieler in der Funktion als Bundestrainer vorgestellt wird. Als Teamchef wird Oliver Bierhoff erwartet. Der Vorsitzende der Deutschen Fußball-Liga (DFL) Werner Hackmann hatte am erklärt, mit dem Ex-Nationalspieler sei eine Einigung erzielt worden. Offen bleibt vorläufig, wer die Position des Co-Trainers einnehmen wird.

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