Ost-Expansion bietet langfristige Wachstumschancen
Wienerberger: Konservative Schätzung

Die Rezession am Bau ließ im vorigen Jahr die Aktienkurse einiger Baustoffkonzerne auf die tiefsten Stände seit zehn Jahren absacken.

DÜSSELDORF. In diesem schwierigen Umfeld sorgte ausgerechnet im saisonal schwachen ersten Quartal eine Ertragswende bei Wienerberger für eine positive Überraschung.

Der weltweit führende Hersteller von Ziegelbausystemen erzielte bei einem Umsatz von 315 Millionen Euro einen operativen Gewinn von 4,5 Millionen Euro. Im Vorjahr war noch ein Verlust von 11,3 Millionen Euro angefallen. Die Zahlen sind ein erster Beleg für den Erfolg des Kostensenkungsprogramms. Wienerberger peilt für 2002 ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von mehr als 100 Millionen Euro an. Eine konservative Schätzung, zumal der von der Börse mit 1,23 Milliarden Euro bewertete Konzern im Dreiländermarkt Deutschland, Österreich und Schweiz sehr gut positioniert ist. In Deutschland etwa gelang es den Österreichern, eine Preisanhebung für Hintermauerziegel um 25 Prozent durchzusetzen. Zudem bietet die weitere Expansion nach Osteuropa langfristige Wachstumschancen. Auch der geplante Rückkauf eigener Aktien dürfte die Papiere beflügeln. Kursziel: 25 Euro.

Quelle: Wirtschaftswoche

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