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Ostdeutsche loben Köhler-Rede zum Tag der Einheit

Ostdeutsche SPD- und PDS-Vertreter haben Bundespräsident Horst Köhler für seine Rede zum Tag der Deutschen Einheit gelobt.

dpa BERLIN. Ostdeutsche SPD - und PDS-Vertreter haben Bundespräsident Horst Köhler für seine Rede zum Tag der Deutschen Einheit gelobt.

"Es ist dem Bundespräsidenten gelungen, mit fröhlicher Grundstimmung die Probleme anzusprechen, ohne zu entmutigen", sagte der Berliner Theologe Richard Schröder der "Berliner Zeitung". Der SPD-Fraktionschef in der letzten Volkskammer der DDR fügte hinzu: "Es ist auch klar geworden, dass der Vorwurf, Köhler sei ein Wessi-Präsident, nicht stimmt. Wir haben kein Ost-West-Problem, sondern ein Deutschland-Problem."

Der Berliner PDS-Landes - und Fraktionsvorsitzender Stefan Liebich sagte dem Blatt: "Es ist richtig, dass wir am Ziel der gleichen Chancen festhalten müssen. Es geht nicht darum, die regionalen Unterschiede zwischen den Bundesländern aufzulösen." Er habe die von Köhler kürzlich angestoßene Debatte über Ost- und Westdeutschland "nicht als Absage an den Aufbau Ost verstanden". Er sei "aber sehr froh, dass der Bundespräsident am Tag der Einheit nochmals klar gemacht hat, dass am Solidarpakt II nicht gerüttelt werden darf."

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