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OSZE will Jugoslawien Ende November wieder aufnehmen

ap WIEN. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) will Jugoslawien bei der Sitzung des Ministerrates am 27. und 28. November wieder aufnehmen. Das teilte die Organisation nach einem Treffen der Außenminister-Troika am Freitag in Wien mit, wie die Nachrichtenagentur APA meldete. Die Mitgliedschaft war 1992 wegen des Bosnienkriegs ausgesetzt worden. Ferner wiederholte die OSZE ihr Angebot, am Aufbau demokratischer Strukturen in Jugoslawien mitzuarbeiten und Beobachter zur serbischen Parlamentswahl am 23. Dezember zu entsenden.

Einen Tag vor den Kommunalwahlen in der Provinz Kosovo äußerte die Troika laut APA die Hoffnung auf einen friedlichen und korrekten Verlauf der Wahl. An dem Treffen in Wien nahmen neben der österreichischen Außenministerin und amtierenden OSZE-Vorsitzenden Benita Ferrero-Waldner der rumänische Außenminister Petre Roman und der norwegische Staatssekretär Espen Barth teil.

Die Troika äußerte sich enttäuscht über die Parlamentswahl vom 15. Oktober in Weißrussland. Dabei seien internationale Standards nicht befolgt worden. Die Situation in Tschetschenien nannten die OSZE-Minister problematisch. Dort seien Kämpfe an der Tagesordnung, und das Leiden der Zivilbevölkerung nehme kein Ende, hieß es weiter.

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