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Düsseldorf (ots) - Ohne grosse Impulse verlief der Handel an deninternationalen Börsen in der abgelaufenen Börsenwoche. Zu groß wardie Unsicherheit der Investoren, die zunächt erstmal dierichtungsweisenden Wirtschaftsdaten aus den USA abwarten wollten.Letztendlich sollte damit die Frage geklärt werden, ob denn nun eineZinswende droht, oder ob das niedrige Zinsniveau weiterhin gültigbleibt. Per Saldo half aber auch die Veröffentlichung diverserKonjunkturdaten den Märkten zu keiner signifikanten Bewegung.

Düsseldorf (ots) - Ohne grosse Impulse verlief der Handel an deninternationalen Börsen in der abgelaufenen Börsenwoche. Zu groß wardie Unsicherheit der Investoren, die zunächt erstmal dierichtungsweisenden Wirtschaftsdaten aus den USA abwarten wollten.Letztendlich sollte damit die Frage geklärt werden, ob denn nun eineZinswende droht, oder ob das niedrige Zinsniveau weiterhin gültigbleibt. Per Saldo half aber auch die Veröffentlichung diverserKonjunkturdaten den Märkten zu keiner signifikanten Bewegung.

Zwar konnten sich die Rentenmärkte durchweg kräftig von ihrenzuletzt gesehenen Kursverlusten erholen, jedoch deuten dieÄusserungen des US-Notenbankchefs Greenspan auf ein Ende derNiedrigzinsphase hin. Dies wird allgemein zwar nicht mit einemsprunghaften Zinsanstieg gleichgesetzt, die Aktienmärkte littenzuletzt jedoch unter der Angst, dass die Zinsen über einen längerenZeitpunkt nach oben angepasst würden. Wenn auch der Hexensabbat - dergleichzeitige Verfall von Optionen und Futures - am heutigen Freitagohne große Ausschläge verlief, so kam es am Wochenschluß noch zuleichten Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten. Während der DAX leichtum die Marke von 4.000 Punkten pendelte, waren die Bewegungen mancheranderer Börse schon weitaus heftiger. So litt zunächst die MoskauerBörse unter der politischen Last des zur Zeit stattfindendenProzesses gegen den Mehrheitseigner des Ölgiganten Yukos. Da hierpolitische Einflussnahme wie in besten Sowjetzeiten kolportiertwurde, fragte man sich zwischenzeitlich, ob die russische Börse derrichtige Ort für Anlagegelder sei. Politische Einflußnahme undSteuerung von mit westlichen Anlagegeldern finanzierten Unternehmenschmeckt den Finanzmärkten nunmal nicht. So gerieten Russlandwertezunächst kräftig unter Druck, erst als zum Wochenschluss bestätigtwurde, dass trotz aller politischer Querelen keine Gefahr für denFortbestand des Unternehmens Yukos bestand, erholten sich die Wertekräftig und holten sogar Teile ihrer Vorwochenverluste wieder auf. Sowar es nicht verwunderlich, dass gerade der Fonds DWS Russia zu denWochengewinnern gehörte. Im Gegenzug dazu verloren gerade asiatischeTitel an Boden. Insbesondere Chinawerte kamen unter die Räder, hiersind als auffälligste Wochenverlierer der DWS China und Activest LuxGreater China zu nennen.

Bei den Immobilienfonds profitierten vor allem die Werte, die aufGrund ihres Ausschüttungsabschlages vermeintlich günstiger zuerwerben waren, hier ist als Beispiel der SEB Immovestfonds zunennen, der Teile seines Ausschüttungsabschlages wieder aufholenkonnte.

Auch in der kommenden Woche erwarten wir keine extremen Bewegungenan den deutschen oder amerikanischen Märkten, stärkere Kursausschlägesind weiterhin in Asien oder aber - je nach politischer Nachricht-in Russland zu befürchten.

Gewinner der WocheDWS Russia +5,78 %DJ STOXX 600 Energy ex +2,65 %DIT-PAZIFIKFONDS +2,19 %Morg.St.-Glob.Small Cap Value +2,11 %H & A Lux DAC - Biotech-Fds +1,83 %Verlierer der WocheDWS China-9,50 %Activest Lux Greater China-5,91 %Xavex SICAV/X-DWS Dynam.Bd Ptf-4,70 %Baring Gl Europe Fund-Eastern-4,11 %Fidelity Fds Fund-Korea-3,94 %

Über "Fonds-X"Unter der Bezeichnung "Fonds-X" betreibt die Börsen AG, die Trägergesellschaft der Börsen Hamburg und Hannover, an der Börse Hamburg eine neue Plattform für den Handel mit offenen, aktiv gemanagten Fonds. Börsentäglich zwischen 9:00 Uhr und 20:00 Uhr können Anleger offene Fonds ohne Ausgabeaufschlag zu aktuellen Börsenpreisen handeln; neben der Maklercourtage von 0,08 Prozent fällt lediglich die individuelle Bankprovision an. Die Orderaufgabe erfolgt - wie es der Anleger von anderen Wertpapieren kennt - über seine Haus- oder Online-Bank-Verbindung. Als Börsenplatz ist lediglich "Börse Hamburg" anzugeben. Mit der Notierung von Fonds an der Börse Hamburg kann eine Fondsorder nunmehr auch limitiert erteilt und mit einer zeitlichen Gültigkeitsangabe versehen werden. Der Handel über Fonds-X vollzieht sich unter Aufsicht der Handelsüberwachungsstelle an der Börse Hamburg.

ots-Originaltext: Börsen AG - Börse Hamburg

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Börsen AGBörse HamburgKay HomannInternet: www.fonds-x.deE-Mail: kay.homann@boersenag.deTelefon: 040/36 13 02-31

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