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ots news: Statistisches Bundesamt Statistisches Bundesamt: ...DPA-Datum: 2004-07-15 08:00:30

Wiesbaden (ots) - Die Bruttojahresverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer/- innen im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe waren im Jahr 2003 mit durchschnittlich 38 866 Euro um 2,4% höher als 2002. Dies ist ein Ergebnis der Lohnstatistik des Statistischen Bundesamtes. Im früheren Bundesgebiet stiegen die Bruttojahresverdienste um 2,3% auf 40 098 Euro, in den neuen Ländern und Berlin-Ost um 2,3% auf 28 580 Euro. Damit lagen die Ost- Verdienste im Jahr 2003 bei rund 71% des Niveaus im früheren Bundesgebiet.

Wiesbaden (ots) - Die Bruttojahresverdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer/- innen im Produzierenden Gewerbe, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe waren im Jahr 2003 mit durchschnittlich 38 866 Euro um 2,4% höher als 2002. Dies ist ein Ergebnis der Lohnstatistik des Statistischen Bundesamtes. Im früheren Bundesgebiet stiegen die Bruttojahresverdienste um 2,3% auf 40 098 Euro, in den neuen Ländern und Berlin-Ost um 2,3% auf 28 580 Euro. Damit lagen die Ost- Verdienste im Jahr 2003 bei rund 71% des Niveaus im früheren Bundesgebiet.

Vollzeitbeschäftigte Frauen verdienten 2003 in Deutschland in den genannten Wirtschaftsbereichen durchschnittlich 32 335 Euro und damit fast 9 000 Euro weniger als vollzeitbeschäftigte Männer (41 014 Euro). Dieser Abstand gilt auch für das frühere Bundesgebiet. In den neuen Ländern und Berlin-Ost war er mit gut 3 000 Euro deutlich weniger ausgeprägt.

Im Produzierenden Gewerbe in Deutschland ist der durchschnittliche Bruttojahresverdienst der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer/-innen im Jahr 2003 gegenüber dem Vorjahr um 2,6% auf 38 784 Euro gestiegen. Die Angestelltengehälter im Produzierenden Gewerbe nahmen etwas stärker zu als die Arbeiterlöhne (+ 2,6% gegenüber +2,2%); in den neuen Ländern und Berlin-Ost war dieser Unterschied deutlich größer (+ 2,7% gegenüber + 1,3%).

Im Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe erhöhten sich die Angestelltenverdienste in Deutschland um 1,8% auf 39 100 Euro und im früheren Bundesgebiet um 1,7% auf 40 173 Euro. Im Osten dagegen stiegen die Verdienste um 2,8% auf 29 836 Euro und liegen damit bei gut 74% der Verdienste im Westen.

Als Bruttojahresverdienste oder Verdienste werden hier die jahresdurchschnittlichen Bruttolöhne und-gehälter je Arbeitnehmer bezeichnet. Eingeschlossen sind alle regelmäßigen und unregelmäßigen Zahlungen für geleistete Arbeit - also auch Weihnachtsgeld oder Leistungsprämien - und zwar vor Abzug der Arbeitnehmersozialbeiträge und der Lohnsteuer. Nicht enthalten sind die Arbeitgebersozialbeiträge. Erfasst werden die Verdienste der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer/-innen im Produzierenden Gewerbe und die Verdienste der vollzeitbeschäftigten Angestellten im Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe. Verdienste von Teilzeitbeschäftigten und geringfügig Beschäftigten werden nicht erfragt.

Bruttojahresverdienste vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer/-innen im Jahr 2003

Früheres Neue Deutsch- Bundes- Länder land gebiet und Wirt- Arbeit- Berlin-Ost schafts- nehmer- Verände- Verände- Verände- bereich gruppe rung rung rung Euro gegen- Euro gegen- Euro gegen- über über über 2002 2002 2002 in % in % in %

Produzie- Insge- rendes samt 38 866 +2,4 40 098 +2,3 28 580 +2,3 Gewer- Männer 41 014 +2,2 42 223 +2,1 29 673 +2,2 be 1), Frauen 32 335 +2,6 33 313 +2,6 26 277 +2,8 Handel, Kredit- und Versi- cherungs- gewerbe

Produ- Insge- zierendes samt 38 784 +2,6 40 073 +2,5 28 151 +2,1 Gewerbe Männer 40 271 +2,5 41 504 +2,4 29 116 +2,1 1) Frauen 31 992 +3,0 33 169 +3,0 25 169 +2,8

Arbeiter 32 484 +2,2 33 599 +2,1 24 196 +1,3 Männer 33 637 +2,1 34 709 +2,0 25 178 +1,4 Frauen 24 882 +2,7 25 876 +2,8 19 617 +1,8

Ange- stellte 49 997 +2,6 51 226 +2,5 37 481 +2,7 Männer 54 218 +2,4 55 174 +2,4 41 971 +2,3 Frauen 38 285 +2,9 39 458 +2,8 30 880 +3,4

Handel, Kredit- Ange- und stellte 39 100 +1,8 40 173 +1,7 29 836 +2,8 Versi- Männer 44 066 +1,2 45 129 +1,1 32 396 +2,3 cherungs- Frauen 32 730 +2,3 33 477 +2,1 27 723 +3,0 gewerbe

1) Ohne Handwerk und ohne Ausbaugewerbe.

Weitere Auskünfte gibt: Alfred Höpfl, Telefon: (0611) 75-2198, E-Mail: alfred.hoepfl@destatis.de

ots-Originaltext Statistisches Bundesamt

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Statistisches Bundesamt Pressestelle Telefon: (0611) 75-3444 Email: presse@destatis.de

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