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ots news: Statistisches Bundesamt Vollzeitstellen in Krankenhäusern 2002

Wiesbaden (ots) - Im Jahr 2002 ist die Zahl der Vollzeitstellen in deutschen Krankenhäusern nach sechs Jahren erstmals wieder gegenüber dem Vorjahr gewachsen, nämlich um 2,2% auf 851 300. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entfielen von den Vollzeitstellen 112 800 auf ärztliche Kräfte und 738 500 auf sonstiges Personal, vor allem Pflegekräfte.

Wiesbaden (ots) - Im Jahr 2002 ist die Zahl der Vollzeitstellen in deutschen Krankenhäusern nach sechs Jahren erstmals wieder gegenüber dem Vorjahr gewachsen, nämlich um 2,2% auf 851 300. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, entfielen von den Vollzeitstellen 112 800 auf ärztliche Kräfte und 738 500 auf sonstiges Personal, vor allem Pflegekräfte.

Die Statistik zählte 2002 in Deutschland 2 222 Krankenhäuser, 18 weniger als 2001. Sie stellten 547 000 Betten bereit. Obwohl sich der Bettenabbau fortsetzte (1% weniger als 2001) blieb die durchschnittliche Bettenkapazität mit 246 Betten je Krankenhaus im Vergleich zu 2001 annähernd gleich. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Bettenauslastung von 81,1% auf 80,1%. Im Lauf des Jahres 2002 wurden 17,4 Millionen Menschen stationär behandelt.

Erstmalig erhoben wurde das Merkmal "Rechtsform" bei den Krankenhäusern in öffentlicher Trägerschaft. Von den insgesamt 817 öffentlich getragenen Krankenhäusern wurden 231 oder 28,3% in privater Rechtsform geführt, etwa als Gmbh. Die übrigen 586 oder 71,7% waren öffentlich-rechtliche Einrichtungen, von denen 121 rechtlich selbstständig geführt wurden, etwa als Anstalten öffentlichen Rechts oder als Stiftungen, und 465 als rechtlich unselbstständige Eigen- oder Regiebetriebe.

Die Krankenhausstatistik auf der Grundlage der zum 1. Januar 2002 novellierten Krankenhausstatistik-Verordnung bietet ab dem Berichtsjahr 2002 weitere zusätzliche Informationen über die stationäre medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten. Dazu gehören

- Daten über Bettenkapazität und medizinische Leistung der Geriatrie (Krankheiten des alternden und alten Menschen) und "besonderer Einrichtungen im Sinne von § 13 Abs. zwei Satz drei der Bundespflegesatzverordnung" (zum Beispiel Einrichtungen zur Behandlung von Schwerst-Schädel-Hirn-Verletzten oder Aids-Patienten), - detaillierte Daten zur intensivmedizinischen Versorgung, - Informationen zur vor- und nachstationären Behandlung sowie zu ambulanten Operationen und - differenzierte Angaben zu Patientenabgängen in stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sowie in Pflegeheime.

Weitere Auskünfte geben: Zweigstelle Bonn, Ute Bölt, Telefon: (01888)644-8107, Sebastian Rolland, Telefon: (01888)644-8142, E-Mail: gesundheitsstatistiken@destatis.de

ots-Originaltext Statistisches Bundesamt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:

Statistisches Bundesamt Pressestelle Telefon: (0611) 75-3444 Email: presse@destatis.de

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