Outsourcing
CSC wächst durch Aufträge des US-Staates

Nach der Übernahme Wettbewerbers Dyncorp profitiert das Unternehmen vom Geschäft mit den US-Verteidigungs- und Justizministerien.

jkn FRANKFURT/M. Der IT-Dienstleister CSC hat mit seinen Zahlen für das dritte Quartal (zum 2. Januar) zwar die selbst gesteckten Ziele erreicht. Der Ausblick enttäuschte aber Investoren und Analysten. Die Aktie des US-Unternehmens gab gestern um gut 6 % nach.

CSC konnte den Umsatz im dritten Quartal um knapp 30 % auf 3,62 Mrd. $ steigern. Auch in den ersten neun Monaten betrug das Umsatzplus gut 30 % auf 10,77 Mrd. $. Dagegen legte das Nettoergebnis nur um 18,5 % auf 328,8 Mill. $ zu, vor allem wegen außerordentlicher Aufwendungen für den 2003 übernommenen Wettbewerber Dyncorp.

Gleichzeitig profitiert CSC erheblich von dem Neuerwerb. Dyncorp ist auf das Geschäft mit den US-Verteidigungs- und Justizministerien konzentriert. Allein im dritten Quartal legten die CSC-Umsätze in diesem Segment um 84 % zu. "Die Nachfrage der öffentlichen Hand in den USA bleibt robust", gab sich Vorstandschef Van B. Honeycutt zuversichtlich. Dennoch bleiben Investoren wegen des Ausblicks des CSC- Managements zurückhaltend. Honeycutt rechnet zwar im vierten Quartal mit einem Umsatzwachstum von 20 bis 23 %. Analysten hatten aber mit einem Plus von mindestens 24 % gerechnet.

IT-Dienstleistungen für die öffentliche Hand sowie das kommerzielle Outsourcing mit Unternehmen sind die beiden wichtigsten Standbeine von CSC. Dagegen bleibt die Situation im klassischen Projektgeschäft (Beratung und Systemintegration) angespannt, auch wegen des anhaltenden Preisdrucks. Das gilt nach Angaben eines Sprechers der deutschen Tochter CSC Ploenzke auch für das zentraleuropäische Geschäft. Während der Anteil des Outsourcing auf dem alten Kontinent weiter wachse, bleibe die Nachfrage nach Beratung und Integration schwach

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