Outsourcing im Frachtbereich geplant
Post will bis 2007 Paketzustellung auslagern

Die Deutsche Post will einem Zeitungsbericht zufolge bis 2007 die Paketzustellung komplett auslagern und 9 000 Mitarbeiter an Fremdfirmen übertragen. Ein Post-Sprecher bestätigte am Dienstag zwar Gespräche mit der Gewerkschaft Verdi über das Thema Outsourcing im Frachtbereich, allerdings gebe es noch keine Ergebnisse.

Reuters BONN. "Konkrete Überlegungen kann ich nicht bestätigen, aber es geht bei den Gesprächen auch um Personalthemen", sagte der Sprecher. Die Zeitung "Die Welt" berichtete am Dienstag vorab, die Post wolle bis 2007 die Paketzustellung komplett auslagern und an Fremdfirmen vergeben. Rund 5000 der derzeit 14 000 Beschäftigten in der Paketzustellung wolle die Post offenbar in den Bereich Brief versetzen, die übrigen 9000 Mitarbeiter an Fremdfirmen übertragen, hieß es.

Der Postsprecher betonte, bei den Gesprächen mit der Gewerkschaft gehe es darum, wie die Kosten im Frachtbereich gesenkt werden könnten. "Da gibt es überhaupt noch keine Ergebnisse. Die Gespräche sind noch nicht beendet."

Der Firmensprecher dementierte zugleich, die Post wolle im Sommer in Nürnberg einen Pilotversuch starten, bei dem die Paketzustellung von sechs auf fünf Wochentage reduziert werde. Montags müssten Postkunden dann auf Paketlieferungen verzichten, hieß es in dem Zeitungsbericht unter Berufung auf Gewerkschaftskreise weiter. Entsprechende Pläne gebe es nicht, sagte der Postsprecher.

Quelle: Handelsblatt.com vom 03.06.2003

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