Outsourcing oder Übergang von Tätigkeiten
Ausgliederung von Betriebsteil rechtfertigt Kündigung

Die Ausgliederung von Betriebsteilen an andere Unternehmen (Outsourcing) rechtfertigt grundsätzlich die betriebsbedingte Kündigung betroffener Arbeitnehmer.

HB/dpa FRANKFURT/M. Das geht aus einem am Dienstag bekannt gewordenen Urteil des Arbeitsgerichts Frankfurt hervor. Die Richter wiesen damit die Klage einer Einkäuferin gegen ein Medienunternehmen zurück (Az: 1/19 Ca 3425/02).

Die Einkaufsabteilung der Firma war in Folge von Umstrukturierungen an ein Fremdunternehmen ausgegliedert worden. Die von der Kündigung betroffene Arbeitnehmerin stellte sich aber auf den Standpunkt, wonach ein "Teilbetriebsübergang" vorliege und sie deshalb eine Weiterbeschäftigung verlangen könne.

Laut Urteil kann ein solcher Betriebsübergang aber nur dann erwogen werden, wenn "eine wirtschaftliche Einheit unter Wahrung ihrer Identität von einem auf den anderen Betriebsinhaber übergegangen ist". Dies sei aber bei einer Verlagerung bloßer Tätigkeiten auf andere Unternehmen noch nicht der Fall.

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