Overseas Union Bank gehört zu den Kursverlierern.
Börse in Singapur schließt schwächer

vwd SINGAPUR. Mit schwächeren Notierungen ist die Aktienbörse in Singapur am Mittwoch aus dem Handel gegangen. Der Straits-Times-Index (STI) fiel um 1,0 % bzw. 19,19 Punkte auf 1 970,29. Der DBS-50-Index ging um 9,33 Stellen auf 641,83 zurück. Das Handelsvolumen betrug 207,4 (214,1) Mill. Aktien. Dabei trafen 341 Kursverlierer auf 117 Kursgewinner, während 151 Titel mit unveränderten Notierungen schlossen. Begründet wurde die Entwicklung mit der Befürchtung der Anleger, dass die jüngsten Gewinnwarnungen großer US-Unternehmen auf eine rückläufige globale Nachfrage nach Elektronikkomponenten hinweisen könnten.

Im August trug der Export elektronischer Produkte mit einen Anteil von 65 % zu der gesamten Exportaktivität Singapurs bei. Trotz dieser Befürchtungen stieg der Aktienkurs des Vertragsherstellers NatSteel Electronics um ein Prozent bzw. 0,05 S-$ auf 5,05, nachdem das Unternehmen am Vortag mitgeteilt hatte, von dem geplanten Kauf einer Produktionsstätte bei Chicago in Höhe von rund 160 Mill. $ Abstand zu nehmen. Zu den Kursverlierern zählten dagegen Overseas Union Bank (UOB), die sich um 1,3 % bzw. 0,10 S-$ auf 7,90 ermäßigten.

Das Institut hatte am Vortag zum zweiten Mal in diesem Monat seine Kreditzinsen gesenkt, um sich dem Zinsniveau lokaler Banken anzupassen. Aus diesem Grunde würden Anleger nun negative Auswirkungen auf die Gewinnmargen von UOB befürchten, erklärte ein Händler. United Overseas Bank gaben um 3,2 % bzw. 0,40 S-$ auf 12,30, und DBS um 3,6 % bzw. 0,19 S-$ auf 19,00 nach.



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